Elastopathie
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Bei der Elastopathie, auch Elastopressur genannt, handelt es sich im Grunde um eine Spezifizierung einer Massagetätigkeit. Als Masseur-Meister und Therapeut der Physioenergetik praktiziere ich diese Technik und Methode schon seit vielen Jahren. 

Der intensive und vor allem fachlich sehr kompetente Einsatz und Analysen zu dieser Thematik durch einen renommierten Arzt veranlassten mich, erläuternde Therapieunterlagen zu erstellen. Dieser Arzt war es auch, welcher der „Elastopathie“ und „Elastopressur“  den Namen verlieh. Der Grund für mein erhöhtes Interesse auf diesem Gebiet war, diese Art von Therapie auch ganzkörperlich und ergänzend zu meinen bereits bestehenden Therapieformen anwenden zu können.

Doch nun zum eigentlichen Thema. Dabei stellt sich gleich die Frage: 

„Warum schadet uns das herkömmliche Dehnen mehr, als es hilft?“ 

Dazu muss man vorerst einmal verstehen, dass der Mangel an Elastizität der Muskulatur mit einer Degeneration in der Evolution einhergeht. 

Vor allem in den letzten paar hundert Jahren war es für die meisten Menschen nicht mehr notwendig, durch körperliche Arbeit (Strecken, Bücken, Hocken usw.) ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Stattdessen kam es sukzessive immer mehr zu sitzenden Tätigkeiten wie Schule, Büroarbeit, Fahren mit Kraftfahrzeugen und vielem mehr. Diese sitzenden Tätigkeiten, welche wir schon aus unserer Schulzeit kennen, sind die Hauptverursacher verkürzter (unelastischer) Muskulatur. 

Dieser Vorgang lässt sich folgendermaßen beschreiben: 

  1. Sitzproblematik 

Für das Sitzen im heutigen Ausmaß sind wir weder gebaut noch gerüstet. Durch diese oft zu lange beibehaltene Position werden bestimmte Muskeln regelrecht dazu genötigt, sich zu verkürzen (kurzgehalten). 

  2. Folge einer verkürzten Muskulatur 

Infolge dessen besteht für den Muskel keine Notwendigkeit mehr, seine ursprüngliche Länge beizubehalten und er verliert dadurch seine Elastizität (Länge). Diese Veränderung empfindet der Mensch als eine Verkürzung der Muskulatur. 

  3. Verkürzte Muskulatur be- bzw. verhindert eine effektive Dehnung 

Bei dem Versuch, die Muskulatur durch Dehnungsübungen wieder elastischer zu machen, also sie quasi wieder verlängern zu wollen, kommt es zu einem Übermaß an Anforderung an das Muskelgewebe, also zu einer unzumutbaren physikalischen Provokation der Muskulatur.   

Bei unelastischer Muskulatur lässt sich dieser Prozess (Provokation) selbst schon beim Aufstehen nach längerem Sitzen (Schule, Büro usw.) beobachten. Die Muskulatur befindet sich bereits im Ruhezustand in einer erheblichen Kontraktion (gequetschter Faserknorpel). Die spontane Anforderung einer Dehnung erhöht das Quetschen der Faserknorpel und veranlasst die Rezeptoren, eine hemmende Meldung an das Gehirn weiterzuleiten. Das Gehirn leistet der Meldung Folge und lässt deshalb im Wesentlichen keine weitere Dehnung mehr zu.

  4. Folgeschäden an der Gelenk- und Nervenstruktur 

Diese im Grunde weiterhin ausbleibende Elastizität (Verkürzung) der Muskulatur durch Blockierung des eigenen Körpers und das Beibehalten der Sitzproblematik führt, trotz bzw. sogar gerade wegen der Dehnungsübungen und des Krafttrainings, bedingt durch die verkürzte Muskulatur, zu einem erhöhten Zug an den Gelenken. In weiterer Folge kommt es unweigerlich zu 

•  Schädigungen der Knochenstrukturen, 

•  Kreuz-, Rücken- und Nackenschmerzen, 

•  Wirbelsäulendeformierungen,

•  Gelenk- und Nervenproblematiken  wie

  • Spondylose, 
  • Schulterimpingement-Syndrom, 
  • Spinalkanalstenose,
  • Gelenksarthrose und Verkrümmung (Knie, Schulter, Wirbelkörper, Hüfte,  ISG, Sprunggelenk, Zehen wie Hallux valgus  u.m.),
  • Kopfschmerzen,
  • Ischias- und Interkostalneuralgie

• muskelbasierenden Thematiken wie Supraspinatussyndrom,   

• Tennisellenbogen und mehr. 

• Vor allem sei auch die Bandscheibenproblematik  zu nennen. 

   5. Kraftübung schadet vorerst mehr, als sie hilft 

Kraftübungen kompensieren nur zum Teil die Grundproblematik, denn im Grunde verursachen sie bei derartiger Anwendung mehr Schaden als ein positives Resultat.  Eine Vergrößerung des Muskels verhilft zwar zu mehr Stärke, führt jedoch zu keiner Verlängerung des Muskels. Das ist auch der Grund, warum ein Krafttraining in vorverlegter Reihenfolge mehr Schaden als Nutzen einbringt, denn mit seiner neu gewonnenen Stärke wird der trainierte Muskel nun verstärkt an den Gelenken und Bandscheiben Druck ausüben. 

  6. Die Muskulatur sollte erst befähigt werden, sich zu dehnen 

Aus den oben angeführten Gründen sollte zuallererst der  Muskulatur „zur Dehnfähigkeit verholfen (Elastopathie)“ und zeitgleich „die Ursache der Entstehung (Sitzproblematik) signifikant minimiert" werden. 

  7. Dehnen nach der Therapie ist essenziell 

Mit der Elastopathie wird zwar der Schutzmechanismus aufgehoben (unterbrochen), sie setzt jedoch ein gezieltes Dehnen nach der Elastopathie-Therapie voraus. 

  8. Zum Krafttraining sei gesagt 

Nach dieser Vorgangsweise sind dem herkömmlichen Dehnen und Krafttraining im Grunde nichts mehr entgegenzusetzen bzw. in unserer heutigen Lebensweise sogar zwingend erforderlich. 

Mehr Informationen zum Thema Elastopathie und Elastopressur erhalten Sie in unserer Praxis.

Diese Anwendung wird nur angeboten von:

Mst. Peter Gerold Schwaiger

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